Psychiatriereform nach der Wahl

Chancen von Regionalbudgets

Beim Ziel besteht grundsätzlich Einigkeit: Eine Verbesserung der Versorgungsstrukturen, um die Daseinsvorsorge und Versorgung für psychisch erkrankte Menschen zu stärken.

Regionalbudgets haben das Potenzial, als Instrument zur Förderung einer bedarfsgerechten und flexiblen Patientenversorgung eingesetzt werden zu können. Eine positive Bilanz aus den Erfahrungen mit globalen Budgets in der psychiatrischen Versorgung wurde bereits mehrfach gezogen. Doch was sind die Chancen und Herausforderungen für diesen innovativen Ansatz?

Reinhard Belling wird die Möglichkeiten und Grenzen der aktuellen Regelversorgung und -finanzierung beleuchten und aufzeigen, wie diese die Flexibilität der psychiatrischen Versorgung beeinflussen. Dr. Kirsten Kappert-Gonther wird darauf eingehen, wie die Angebote der Krankenhäuser neu gedacht und weiterentwickelt werden können, um den spezifischen Bedürfnissen psychisch erkrankter Menschen gerecht zu werden. Prof. Dr. Anne Berghöfer wirft einen Blick auf die Innovationsforschung und erörtert, unter welchen Bedingungen Regionalbudgets eine Chance haben. Abschließend wird Franz Podechtl die zielorientierte Ausgestaltung der Rahmenbedingungen und die Budgetfindung in einem neuen Modellprojekt nach § 64b SGB V vorstellen, das innovative Ansätze zur Finanzierung und Organisation der psychiatrischen Versorgung verfolgt.

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